10 häufige Cannabis-Symptome und was sie wirklich bedeuten

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Ein Referenzraster von zehn häufigen Cannabis-Blattsymptomen, vom Hängen bis zum weißen Mehltau

Keine Enzyklopädie. Die zehn Dinge, die Leute um Mitternacht zu Google schicken, mit dem, was jedes wahrscheinlich ist, und was zuerst zu tun ist. Behalte die Reihenfolge den ganzen Weg über im Kopf: Umgebung, Wasser, pH, Nährstoffe.

Die Kurzfassung:

  • Die meisten Symptome sind Umgebung oder Gießen, keine Mangelerscheinungen
  • Beschädigte Blätter heilen nicht — du beurteilst die Lösung am neuen Wuchs
  • Ein gelbes unteres Blatt ist selten ein Notfall
  • Weißes Pulver oder grauer Flaum ist die eine Ausnahme — handle jetzt, warte nicht

Willst du die ganze Aufschlüsselung? Lies weiter.

Die zehn Symptome

Hängen, ganze Pflanze schlapp. Über- oder Unterwässerung. Heb den Topf an. Schwer heißt, sie ertrinkt — lass sie, bis er leicht ist. Leicht heißt durstig — gieß sie. Hör auf, nach Zeitplan zu gießen.

Vergilbende untere Blätter, von unten nach oben. Normal in der Spätblüte (sie füttert die Blüten). In der frühen Wachstumsphase und wenn es sich ausbreitet, will sie vielleicht mehr Stickstoff — prüf erst den pH, dann erhöhe den Dünger leicht.

Spitzenbrand, knusprig-braune Blattspitzen. Zu viel Nahrung. Geh 25 % zurück, gieß nächstes Mal klar. Verbrannte Spitzen erholen sich nicht; neuer Wuchs sollte sauber kommen.

Blattkräuselung, Ränder hoch wie ein Taco. Hitze- oder Lichtstress. Über 28 °C am Kronendach, oder Licht zu nah. Heb das Licht an, verbessere die Luftbewegung.

Lila Stängel. Oft nur Genetik oder kühle Nächte (unter 15 °C). Verdächtige Phosphor nur, wenn auch die Blätter betroffen sind. Ansonsten ignoriere es.

Langsamer Wuchs, ins Stocken geraten. Drei übliche Ursachen: durchwurzelt (prüf auf kreisende Wurzeln), pH außerhalb des Bereichs, oder nicht genug Licht. Gelegentlich verdichtete Erde.

Flecken, unregelmäßige Male. Braun mit gelbem Hof an unteren bis mittleren Blättern deutet auf Kalzium — prüf erst den pH. Löcher oder ein Muster, oder zufällig ohne Muster — hol die Lupe raus und prüf auf Schädlinge.

Strecken, hoch und spindeldürr. Nicht genug Licht, oder es ist zu weit weg. Bring es näher innerhalb der Grenzen des Herstellers. Neuer Wuchs zieht sich zusammen.

Knusprige Blattränder. Niedrige Luftfeuchte (unter 35–40 %) oder ein Lüfter, der eine Stelle anbläst. Behebe, was immer es ist.

Weißes Pulver oder grauer Flaum. Schimmel. Das ist der eine Fall, in dem du sofort handelst — bei Mehltau werden betroffene Blätter geschnitten und in Tüten gepackt, die Luftfeuchte gesenkt, die Luftbewegung erhöht; grauer Flaum in einer Blüte ist Blütenfäule, schneid die ganze Blüte raus. Google es nicht. Handle.

Wie nutze ich das, ohne in Panik zu geraten?

Wähl das Symptom, mach die erste Maßnahme, änder eine Sache, dann warte 48–72 Stunden und beobachte den neuen Wuchs. Eine Zehner-Lupe (DIG führt sie) klärt die Frage Schädling-oder-Nährstoff. Meistens stirbt die Pflanze nicht — sie redet nur mit dir, langsam.

Häufige Fragen

Bei welchem Symptom sollte ich nie warten?

Weißer Mehltau oder graue Blütenfäule. Jedes andere Symptom belohnt Geduld; Schimmel belohnt Tempo. Entferne und behandle in dem Moment, in dem du ihn siehst.

Meine Blattspitzen sind braun und knusprig — was ist das?

Meist Düngerverbrennung durch zu starkes Düngen. Reduziere die Stärke um ein Viertel und gieß beim nächsten Mal klar. Beurteile es an den nächsten Blättern, nicht an den verbrannten.

Sind lila Stängel ein Problem?

Meist nicht. Viele Sorten machen das, und kühle Nächte bringen es hervor. Mach dir nur Sorgen, wenn auch die Blätter selbst Phosphor-Symptome zeigen.