Ernte & Curing · Stufe 1

Deine unteren Buds sind es nicht wert, sie zu behalten

1.10a · 4 Min. Lesezeit

⚙ Diese Lektion wurde maschinell übersetzt und wartet noch auf eine menschliche Überprüfung.

Der Fehler

Deine unteren Buds sind es wirklich nicht wert, mit den Tops aufbewahrt zu werden — sie tragen nur einen Bruchteil des Cannabinoid-Gehalts, weil die Canopy das Licht abfängt und der Boden den Schatten bekommt. Trockne sie zusammen und die schwachen Unteren mitteln deinen besten Bud herunter. Entferne das untere Drittel beim Flip (Lollipopping), oder cure zumindest Tops und Untere getrennt, und beurteile deinen Grow nach den Tops.

Früher habe ich alles getrimmt. Top-Colas, mittlere Äste, untere Buds — alles kam ins selbe Glas, wurde zusammen getrocknet und zusammen gecured. Ich ging davon aus: Wenn da Trichome drauf sind, ist es es wert, behalten zu werden. Es sah aus wie Bud, es roch wie Bud, also musste es ja dasselbe Zeug sein. Oder?

Ist es nicht. Forscher haben die Cannabinoid-Konzentration auf verschiedenen Höhen derselben Pflanze gemessen — von der Top-Cola ganz oben bis zum untersten Ast. Die unteren Buds produzierten nur einen Bruchteil des Cannabinoid-Gehalts der Tops. Das Material, das ich von den unteren Ästen sorgfältig getrimmt und gecured habe, hat meine beste Blüte mit aufgehübschtem Blattwerk verdünnt.

Warum das für dich wichtig ist

Cannabis-Buds brauchen Licht, um sich richtig zu entwickeln. Die Oberseite deines Kronendachs bekommt direktes Licht ab. Der untere Bereich bekommt nur das, was durchsickert. Die Pflanze bildet Trichome und füllt Buds dort, wo das Licht hinkommt — und dort, wo es nicht hinkommt, bekommst du kleine, luftige, chemisch schwache Blüte, die von außen ganz ordentlich aussieht, innen aber deutlich weniger zu bieten hat.

Wenn du alles zusammen trocknest, mitteln sich die starken Tops und die schwachen Unteren aus. Dein Glas wird am Ende schwächer als deine besten Buds und besser als deine schlechtesten. Du holst nicht das Maximum aus dem heraus, was du angebaut hast.

Die Lösung ist simpel, und jeder erfahrene Grower macht es längst: Entferne das untere Drittel der Pflanze vor oder beim Umschalten auf Blüte. Das nennt sich Lollipopping. Du entfernst Wuchs, der ohnehin nie Qualitätsblüte hervorgebracht hätte, und leitest diese Energie ins Kronendach um, das tatsächlich Licht abbekommt.

Der vertikale Cannabinoid-Gradient die Pflanze hinauf Der Cannabinoidgehalt fällt von der Spitze der Pflanze abwärts steil ab. Die obere Cola sitzt bei voller Stärke; Buds weiter unten können bis zu etwa 90 Prozent schwächer sein. Die Ursache ist Licht: Der PPFD sinkt nach unten durch das Blätterdach, also sind die unteren Buds zugleich kleiner und weniger potent. Dichtere Blätterdächer machen den Abfall steiler. Potenz ist kopflastig Licht schwindet das Blätterdach hinab — und mit ihm der Cannabinoidgehalt PPFD sinkt nach unten 100% obere Cola ~75% ~50% ~28% ~10% unterer Bud Cannabinoidgehalt, relativ zur oberen Cola → Deshalb betreiben Grower Lollipopping — die schwachen unteren Blüten entfernen, damit die Pflanze die Tops versorgt.

Was zu tun ist

  • Entferne das untere Drittel des Wuchses beim Umschalten auf Blüte. Jeder Ast, der kein direktes Licht bekommt, nimmt Energie, ohne etwas zurückzugeben. Entferne ihn früh, damit die Pflanze keine Ressourcen an Buds verschwendet, die dich enttäuschen werden.
  • Wenn du nicht lollipoppen willst, halte zumindest Tops und Untere getrennt. Cure sie nicht zusammen. Der Qualitätsunterschied ist real, und wenn du sie mischst, erlebst du deine beste Blüte nie in ihrer tatsächlichen Stärke.
  • Eine gut trainierte Pflanze schlägt oft zwei zusammengequetschte. Eine einzelne Pflanze mit guter Lichtdurchdringung durchs Kronendach produziert gleichmäßigere Buds als zwei, die sich gegenseitig beschatten. Wenn dein Tent eng vollgestopft ist und das untere Kronendach im Schatten liegt, arbeitet die Dichte gegen dich.
  • Beurteile deinen Grow nach den Tops, nicht nach dem Gesamtertrag. Wenn deine Top-Colas gut sind, funktioniert dein Setup. Dass die Unteren schwach sind, ist kein Versagen — das ist Physik. Licht reicht nur so weit.

Die tiefere Wissenschaft

Die vollständigen Studiendaten — genau wie viel schwächer untere Buds bei verschiedenen Pflanzendichten sind, welche Techniken des Canopy-Managements die Gleichmäßigkeit tatsächlich verbessern, und die Ertrag-pro-Fläche-Abwägungen, wenn man mehr Pflanzen in seinen Raum quetscht — findest du in Modul 2.3b (Skilled-Grower-Stufe).

Quiz

1. Was fanden Forscher heraus, als sie den Cannabinoid-Gehalt auf verschiedenen Höhen derselben Pflanze maßen?

2. Warum entwickeln sich untere Buds so schlecht?

3. Was ist die Standardlösung, die erfahrene Grower nutzen?

4. (Wahr/Falsch) Wenn du nicht lollipoppst, ist es in Ordnung, Tops und Untere zusammen zu trocknen und zu curen.

5. Wie solltest du beurteilen, ob dein Grow-Setup funktioniert?

Hol dir deine Ausrüstung

Das Kit, das du brauchst

Das Kit, auf das sich diese Lektion stützt — Affiliate-Links, sie kosten dich also nichts extra und halten die Seite kostenlos.— Dave